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04.03.2008 15:14
Die Golden Retriever gehören in vielen Ländern zu den beliebtesten Hunderassen. Trotzdem machen sie keine Schlagzeilen: Sie sind weder die Größten noch die Schwersten. Sie sind nicht die Schnellsten und auch nicht die Wachsamsten. Dennoch mischen sie überall mit: als Spezialisten bei der Jagd, als zuverlässige Blindenführhunde, als unbestechliche Schnüffler für Zoll und Kripo, als Lawinen- und Sprengstoffsuchhunde und nervenstarke Retter von Erdbebenopfern. Wie alle Retriever, so wurde auch der Golden Retriever als Jagdhund gezüchtet. Bei der Wasserarbeit ist dieser Retriever in seinem Element, aber auch in Feld und Flur ist er unschlagbar: Er zeigt eine verlässliche, ausdauernde Suche und ist ein eifriger, durch nichts ablenkbarer Apporteur. Da er bei der Jagd oft mit anderen Hunden zusammen eingesetzt wird, legt man auf sanftes Wesen und Verträglichkeit mit Artgenossen besonders großen Wert. Jegliche Form von Aggressivität, Kampftrieb, Ängstlichkeit und Nervosität sind unerwünscht. Der Golden Retriever besticht durch sein starkes Bedürfnis, dem Führer Freude zu bereiten ("will to please"), und durch seine Leichtführigkeit. Er ist temperamentvoll und trotzdem sehr anpassungsfähig. Nicht zuletzt verdankt er diesen Wesensmerkmalen seine große Beliebtheit auch als Familienhund. Zum typischen Erscheinungsbild des Golden Retrievers gehört das langhaarige, glatte oder auch leicht gewellte Fell mit guter Befederung - in Farben von Gold bis Creme variierend; ein Schädel mit ausgeprägtem Stop, ein muskulöser Hals, ein tiefer, gut gewölbter Brustkorb.
Woher kommt dieser Name?
Der englische Begriff golden kann mit goldfarben übersetzt werden. Retriever kommt vom englischen Zeitwort to retrieve, was soviel heißt wie bringen, apportieren. Das seidig glatte oder gewellte Haar in den Schattierungen von leicht-creme bis rotgolden macht diesen Hund besonders schön.
Der Begriff Golden Retriever wird erst seit 1911 offiziell im Stammbuch des Englischen Kennel Clubs geführt und bezeichnet eine Rasse, die vorher schon existierte, aber einfach unter dem Namen Retriever bekannt war.
Er ist wie alle anderen Retriever eine relativ junge Rasse, die in ihrem heutigen Erscheinungsbild erst in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts hoch oben im Norden Schottlands entstanden ist. Er gehört in die Gruppe der Apportier-, Stöber und Wasserhunde.
Der Golden ist ein mittelgroßer, kräftig gebauter, aber elegant wirkender Hund. Sein Charakter macht ihn zu einem liebenswerten, freundlichen, fröhlichen aber sensiblen Hund, der mit einer hervorragenden Nase all das aufweist, was von einem Jagdbegleiter erwartet wird. Er wurde über Jahre, dafür gezüchtet ein guter Begleiter des Menschen zu sein. Da der Golden derart stark am Menschen orientiert ist, will und soll er auch mit ihm Leben. Wenn Sie Ihren Hund nicht in den Familienverband integrieren wollen oder können, dann ist ein Golden nichts für Sie. Sind Sie aber bereit, diesen Hund als Teil der Familie zu akzeptieren und ihn an den familiären Aktivitäten teilhaben zu lassen, dann haben Sie einen wunderbaren und treuen Begleiter – Ihr Leben lang. Als Familienhund ist er dank seiner Kinderfreundlichkeit, Toleranz und Belastbarkeit ein idealer Begleiter für Jung und Alt.
Als Jagdhund wird er vor allem nach dem Schuß zum Apportieren von erlegtem oder zum Suchen von verletztem Wild eingesetzt.
Als Drogenhund ist er ein nicht mehr wegzudenkender Helfer von Zoll und Polzeibehörden im Kampf gegen den Drogenhandel.
Als Partnerhund ist er ein große Hilfe für blinde oder behinderte Personen.
Als Schutzhund ist er auf Grund seiner Charaktereigenschaften nicht geeignet.
Wie nimmt der Hund seine Umwelt wahr?
Zur Wahrnehmung seiner Umgebung benutzt der Hund seine Sinnesorgane:
Nase: In erster Linie verläßt sich der Hund auf seine Nase. Sein Riechfeld ist etwa 20-mal so groß wie jenes des Menschen.
Ohr: Es nimmt Töne und Geräusche auf die der Mensch nicht mehr hört.
Auge: Der Hund ist ein Bewegungsseher, der auf eine Entfernung bis zu 700 m etwas erblicken und aufgrund der Bewegungsweise erkennen kann. Ein stillstehendes Objekt kann der Hund sehen, hat aber nicht die Fähigkeiten dieses zu erkennen.
Tastsinn: Sein Tastsinn ist hochentwickelt. Besonders empfindlich ist der Hund bei der Nase, den Lippen, den Pfoten, den Augen und bei den Schnauz- und Barthaaren.
Geschmacksinn: Sein Geschmacksinn ist für ihn lebenswichtig. Das Fressen von Aas hat der Hund von seinen Ahnen übenommen.
Ernährung und Fütterung:
Ein gesunder Golden ist lebhaft, sein Fell glänzt. Beim Golden Retriever geht die Liebe durch den Magen. Fressen gehört zu seinen liebsten Beschäftigungen und er ist ein guter Futterverwerter; er neigt also zu Fettleibigkeit. Sein Gewicht ist entsprechend, wenn seine Rippen sollen gut tastbar sind.
Die Bestandteile der Hundenahrung sind:
- verdauliche Kohlenhydrate (Getreide, Kartoffeln, Teigwaren),
- unverdauliche Kohlenhydrate (Ballaststoffe)
- Eiweiß (Fleisch, Milch, Soja)
- Fette und Öle (Butter, tierisches Fett, pflanzliche Fette und Öle)
- Mineralstoffe (Kalzium, Phosphor, Natrium, Magnesium, Kalium)
- Spurenelemente (Kupfer, Eisen, Jod)
- Vitamine (Gemüse und Früchte)
Die Freßportionen müssen seinem Alter, seiner Leistung angepaßt werden und sind somit von Hund zu Hund verschieden.Ein gesunder Hund ist dann richtig ernährt, wenn sein Gewicht konstand bleibt.
Die Mahlzeiten sollen nach Möglichkeit immer zur gleichen Zeit verabreicht werden. In der Regel bekommt der Hund ein bis drei Mahlzeiten täglich.
Pflege:
Haarkleid: Das lange seidige Haar des Golden braucht eine regelmäßige Pflege, indem es gekämmt und gebürstet wird. Das ist für das Wohlbefinden des Hundes wichtig.
In der Regel wird das Haarkleid des Golden zweimal pro Woche gründlich gepflegt.
Krallen: Wenn der Golden genügend Bewegung auf weichen und harten Unterlagen hat, nutzen sich seine Krallen genügend ab sonst müssen sie regelmäßig gekürzt werden.
Zähne: Wenn der Hund regelmäßig ein Stück hartes Brot zum Kauen bekommt, werden die Zähne genügend gereinigt.
Krankheiten:
Der Golden kann fast an allen bei Hunden vorkommenden Krankheiten leiden.
Die ersten Anzeichen einer Krankheit zu erkennen, ist eine Frage der guten Beobachtung. Wer sich jeden Tag intensiv mit seinem Hund beschäftigt, nimmt sehr schnell Veränderungen wahr die auf eine Krankheit schließen lassen.
Die häufigsten Krankheiten des Golden Retrievers sind:
Fieber: Ein immer ernstzunehmendes Symptom ist Fieber. Die Körpertemperatur eines gesunden Hundes liegt zwischen 37,5 ° und 38,5 °. Dabei gilt zu berücksichtigen, daß die Körpertemperatur abends höher ist als am Morgen. Fiebrige Zustände können leicht an den warmen Ohren, am trockenen Nasenspiegel und am matten Ausdruck der Augen erkannt werden.
Insektenstiche: können unter Umständen fatale Folgen haben. Dies gilt besonders für Stiche in der Mund und Rachengegend nach erfolgter Jagd auf Bienen oder Wespen.
Hüftgelenksdysplasie ( HD): Der Begriff HD umschreibt krankhafte Veränderungen am Hüftgelenk. Bei der Entstehung spielen Erbfaktoren eine wesentliche Rolle. Umwelteinflüsse, wie Überforderung des Junghundes oder falsche Ernährung sind für kranke Hüftgelenke mit verantwortlich.
Allergien: Hautallergien treten heute bei den meisten Hunderassen vermehrt auf und finden sich relativ häufig beim Golden Retriever. Das auslösende Allergen ist zumeist Flohspeichel, Pollen, Staub, sowie auch Nahrungsbestandteile
Erziehung: Bei der Hundeerziehung ist es in erster Linie der Besitzer, der geschult werden muß. Der Mensch muß dem Hund, wenn er ihm etwas beibringen will, in geschickter Weise zu verstehen geben, was er tun darf und was nicht. Dabei darf ein Lob nie vergessen werden.
Golden Retriever Links:
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04.03.2008 15:13
Name: Mika
Geburtsdatum: 16.09.1996
Gewicht: 30 kg
Eigenschaften: kinderlieb, folgsam, mutig, brav
Freizeit: Ball spielen, Spaziergang, schlafen, fressen...
Über michDas mag ich besonders gerne:
Knochen Spaziergang Spielen Das mag ich gar nicht gerne:
Tierarzt Gewicht: 30 kg
So sehe ich aus: semmelblond Herkunft: vom Züchter Lebe bei meinem Frauchen seit:
25.12.1998 Lieblingsspielzeug:
Ball Lieblingsfressen:
Trockenfutter Hier schlafe & träume ich gerne:
Körbchen oder Sofa
Sie ist einfach zum *+*knuddeln*+*
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31.10.2007 14:13
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